Nähe und Ferne

„Nähe und Ferne“ ist Titel der Lesereihe, in der Düsseldorfer Literaturveranstalter gemeinsam Literatur mit einem Heine-Bezug präsentieren. „Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt, und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe“, schreibt Heine 1826 in seinem Reisebild „Ideen. Das Buch Le Grand“.

Donnerstag, 7. November 2013
Literaturbüro  NRW
Bilker Straße 5
40213 Düsseldorf
Eintritt: 6,-/4,- €

Michael Guggenheimer:  Tel Aviv - Hafuch Gadol und Warten im Mersand
Michael Guggenheimer beschreibt in seinen Erzählungen die seltsamen Aspekte des Alltagslebens von Tel Aviv: Dier Stadt der vielen Sprachen, in der mehrere russische und englische Tageszeitungen erscheinen, deren Transport von Sammeltaxis geprägt wird, in deren Peripherie die Hightech Industrie floriert, in der die einzige Gay-Parade des gesamten Nahen Ostens stattfindet und deren Zufahrtsstraßen Tag für Tag so heillos verstopft sind, dass immer mehr Menschen zu spät zur Arbeit kommen.

In seinen Erzählungen schildert Michael Guggenheimer Menschen, Situationen und Institutionen der Stadt, in der er aufgewachsen ist, die er als Schüler verlassen hat und in die er immer wieder zurückkehrt. Die Texte vermitteln Einblick in die Seele der Stadt von den 50er Jahren bis heute.

Michael Guggenheimer lebt in Zürich, wo er als Publizist arbeitet. Wenn er gefragt wird, wo er geboren wurde, sagt er Tel Aviv, nicht Israel. Er liebt Tel Aviv. Und er liebt die Literatur des Landes. Wenn er die Stadt besucht, dann fotografiert er regelmäßig  und ist immer wieder in einem der Boulevardcafés anzutreffen, wo die Tageszeitung Ha'aretz liest oder gerade eine Geschichte schreibt, die in Tel Aviv stattfindet.

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