Reisebilder

Auch in diesem Sommer nehmen wir Sie mit auf literarische Ausflüge in die weite Welt!
Die Termine für die beliebte Reihe Reisebilder - Literatur im Hofgarten stehen fest:

Samstag, 13. Juni
Samstag, 20. Juni
Samstag, 27.Juni

Beginn ist jeweils um 15.00 Uhr im Hofgarten vor dem Theatermuseum, bei Regen im Theatermuseum.
Unsere Reiseroute im Einzelnen:

Samstag, 13. Juni
Lucy Fricke, Takeshis Haut

Sauber, leistungsstark und kostengünstig – eine strahlende Zukunft versprachen die Befürworter der Atomkraft. Atomkraftwerke, so wurde jahrelang beteuert, seien absolut sicher. Dieses Vertrauen wurde spätestens mit dem Reaktorunfall in Tschernobyl stark erschüttert, die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima am 11. März 2011 hat die Gefahren der Atomkraft erneut ins Bewusstsein der Menschen gerufen. Lucy Fricke beschreibt in ihrem Roman, wie das Leben einer jungen Frau, die sich zufällig an diesem Tag in Japan aufhält, buchstäblich ins Wanken gerät: Freundschaften, Beziehungen, Alltag und Beruf, Sicherheiten und Zukunftsträume: Nichts ist, wie es war.
Die Autorin Lucy Fricke trat wenige Wochen nach dem Reaktorunfall in Fukushima ein mehrmonatiges Stipendium des Goethe-Institutes in Kyoto an.
Den einführenden Text von Heinrich Heine liest Katharina Lütten vom Düsseldorfer Schauspielhaus.

Samstag, 20. Juni
Arnon Grünberg, Der Mann, der nie krank war

Ein ehrgeiziger junger Schweizer Architekt soll im Auftrag eines reichen Exil-Irakers eine Oper für Bagdad entwerfen. Mit großen Hoffnungen macht er sich auf den Weg in den Irak, denn „wie er in der Zeitung gelesen hatte, war dort das Schlimmste so ziemlich vorbei“. Doch seine Reise nach Bagdad verläuft völlig anders als erwartet. Bei einer weiteren verheißungsvoll scheinenden Reise des jungen Architekten nach Dubai bricht ihm ganz plötzlich der Boden unter den Füßen weg …
Arnon Grünberg bringt die trügerische Sicherheit, in der wir zu leben meinen, ins Wanken. Virtuos stellt er in glasklarer Sprache infrage, wie verlässlich unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit ist. Arnon Grünberg wurde 1971 in Amsterdam geboren und lebt heute in New York. Sein Werk erscheint in 27 Sprachen und wurde schon mit allen großen niederländischen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Den einführenden Text von Heinrich Heine liest Konstantin Bühler vom Düsseldorfer Schauspielhaus.

Samstag, 27. Juni
Oliver Maria Schmitt, Ich bin dann mal Ertugrul

Er überlebt Wüstenstürme, Wasserhosen und Weinverkostungen ohne Rückschüttgefäß, reist auf Borats Spuren durch Kasachstan und mit der eigenen Mama nach Malle, sucht in Nicaragua nach Flüssiggold und in Nepal das Lächeln einer schulpflichtigen Gottheit, übernachtet in Rom im Sterbezimmer Tony Sopranos, verliert in Key West den Ernest-Hemingway-Ähnlichkeitswettbewerb und forscht in Ho-Chi-Minh-Stadt nach einem verschwundenen Van Gogh. In Finnland tanzt er mit trinkfreudigen, aber kontaktscheuen Rockern «Lufttango» (mit imaginierter Partnerin), einem Winzer in Bordeaux will er beibringen, wie man «Kalte Muschi» mischt (Hälfte Rotwein, Hälfte Cola), und in den Stromschnellen des Sambesi muss er um sein Leben paddeln ...
Furchtlos, mit vollem Körpereinsatz und ohne Rücksicht auf Verluste sucht Oliver Maria Schmitt Grenzerfahrungen, in der fernsten Fremde wie im heimischen ICE – und erzählt von den aberwitzigsten, verschrobensten und denkwürdigsten Reiseabenteuern, die man heute noch erleben kann.
Oliver Maria Schmitt, geboren 1966, ehemaliger Chefredakteur der «Titanic», ist Romancier und Journalist. Für seine Reisereportagen, die etwa in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», in der «Zeit» und in «Geo Saison» erscheinen, ist Schmitt bereits mehrfach ausgezeichnet worden – unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis 2009 für seine «herausragende unterhaltsame, humorvolle Berichterstattung».ul
Den einführenden Text von Heinrich Heine liest Jonas Anders vom Düsseldorfer Schauspielhaus.

Alle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut, dem Düsseldorfer Schasupielhaus, dem Theatermuseum und dem zakk.

 

 

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