Europa erlesen

In Zusammenarbeit mit dem Europaministerium des Landes NRW führen wir diese erfolgreiche Reihe durch, in der renommierte europäische AutorInnen in der Staatskanzlei im Düsseldorfer Stadttor auftreten. Sie lesen aus ihren Werken und diskutieren über zentrale europäische Fragen.
Im Jahr 2012 hatten wir folgende Gäste:

 

Petros Markaris - "Faule Kredite"
Dienstag, 13. März 2012, 19:00 Uhr, Staatskanzlei, Stadttor 1, Eintritt frei

Am Dienstag, 13. März um 19.00 Uhr möchten wir Sie wieder einmal im Stadttor begrüßen zu einer weiteren Veranstaltung in der Reihe "Europa erlesen":
Zu Gast ist der griechische Autor Petros Markaris, der zu den erfolgreichsten Autoren seines Landes gehört. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der neunziger Jahre. Er wird aus seinem neuen, hochaktuellen Roman "Faule Kredite" lesen.   

Begrüßung: Ministerin Angelica Schwall-Düren  
Musik: Oboentrio         
Moderation: Michael Serrer

 

Lesung und Gespräch mit Janne Teller
Dienstag, 22. Mai 2012, 19.00 Uhr, Staatskanzlei, Stadttor 1, Eintritt frei

Die dänische Autorin Janne Teller ist am 22. Mai um 19.00 Uhr zu Gast in der Reihe "Europa erlesen".
Janne Teller wurde 1964 in Kopenhagen geboren. Nachdem sie Staatswissenschaften studiert hatte, arbeitete sie für die EU und die UN in verschiedenen Krisengebieten der Welt, insbesondere in Afrika.
Seit 1995 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben. Ihr Jugendbuch "Intet" (deutscher Titel:" Nichts – Was im Leben wichtig ist") erhielt 2001 den Kinderbuchpreis des dänischen Kulturministeriums, 2008 Le Prix Libbylit für die französische Ausgabe, 2012 den LUCHS von "Die Zeit" und Radio Bremen sowie 2011 den Printz Award, den wichtigsten Kinder- und Jugendbuchpreis der USA, für die amerikanische Ausgabe.

Der Roman "Krieg – Stell dir vor, er wäre hier" wurde 2011 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum Buch des Monats gewählt. Am 27.02.2012 wurde Janne Tellers neuester Roman "Komm" veröffentlicht. Ihre Werke werden in rund 20 Sprachen übersetzt.     

Im Stadttor liest Janne Teller aus "Komm" und einem Essay zu europäischen Fragen.
Für musikalische Untermalung und einen Imbiss am Ende der Lesung ist auch dieses Mal gesorgt.

 

Pascale Hugues liest aus ihrem Roman „Marthe und Mathilde“
Dienstag, 4. September 2012, 19:00 Uhr
, Staatskanzlei, Stadttor 1, Eintritt frei

Die beliebte Reihe "Europa erlesen" wird fortgeführt! In der 13. Etage des Stadttores ist diesmal Pascale Hugues zu Gast. Sie wird aus ihrem Roman „Marthe und Mathilde“ lesen und im daran anschließenden Gespräch mit Michael Serrer zu europäischen Fragen Stellung beziehen.

"Eine fast französische, nicht ganz deutsche Familie. Meine Großmütter hießen Marthe und Mathilde. Ihre Vornamen begannen mit denselben Buchstaben. Sie sind im selben Jahr, 1902, geboren. Mathilde am 20. Februar, Marthe am 20. September. Sie sind beide im Jahr 2001 gestorben. Mit ein paar Wochen Abstand, ganz am Anfang des neuen Jahrhunderts, kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag. Marthe und Mathilde haben das zwanzigste Jahrhundert Seite an Seite durchwandert. Sie waren Freundinnen, seit sie sechs waren. Auf den Stufen der Vortreppe, die am Vogesenwall 6 im Viertel Saint Joseph hinter dem Bahnhof von Colmar zu einem winzigen Gärtchen hinunterführt, sind sie sich zum ersten Mal begegnet..."

Pascale Hugues war von 1986 bis 1989 Korrespondentin der Tageszeitung Libération in London, von 1989 bis 1995 in Berlin. Seit 1995 berichtet sie für das Wochenmagazin Le Point aus Deutschland. Außerdem schreibt sie vierzehntäglich für die Berliner Tageszeitung Tagesspiegel die Kolumne „Mon Berlin“. In unregelmäßigen Abständen publiziert sie auch in der Tageszeitung taz und im Wochenmagazin Der Spiegel.
1998 erschien in Frankreich ihr erstes Buch mit Reportagen aus Deutschland unter dem Titel Le bonheur allemand (Deutsches Glück), 2008 veröffentlichte sie die Geschichte ihrer Großmütter Marthe und Mathilde, einer deutschen und einer französischen Elsässerin, die fast das gesamte 20. Jahrhundert Seite an Seite in Colmar verbracht haben.

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