Argentinien ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse

Argentinien ist in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse (6. – 10. Oktober 2010). Wie in jedem Jahr möchten wir Ihnen das Gastland literarisch näher bringen:

Donnerstag, 14. Oktober, 19.30 Uhr
Literaturbüro NRW e.V.
Bilker Straße 5
40213 Düsseldorf
Eintritt: 5,-/3,- €

Ariel Magnus: Ein Chinese auf dem Fahrrad
Dieser Roman führt den Leser in die Wunderwelt chinesischer Miniläden, ins Chinatown von Buenos Aires, und ist eine der witzigsten Liebeskomödien der letzten Zeit. Die ganze Stadt sucht einen mysteriösen Brandstifter, Fosforito (das Streichhölzchen) genannt, der, so das Gerücht, nach seinen Untaten immer auf einem Fahrrad flüchten soll – er ist ja ein Chinese. Li passt genau ins Bild, und so wird er verhaftet. Bei seiner Verurteilung nimmt er eine Geisel, den Computerfreak Ramiro. Er entführt ihn ins Chinesenviertel von Buenos Aires, und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. In einer merkwürdigen Abwandlung des Stockholm-Syndroms findet Ramiro immer mehr Gefallen an seinen Entführern und ihrer Welt, in der er zwar kein Wort versteht, aber immerhin den besten Sex seines Lebens hat. In dieser Welt steht alles Kopf: Sein Bewacher bittet ihn, bei einem großangelegten Einbruch mitzumachen, seine Liebhaberin will nur an der frischen Luft mit ihm schlafen und Li gesteht, dass alles eine große Verwechslung war. Als Ramiro merkt, dass Li gar nicht Fahrrad fahren kann und die großen jüdischen Machtkämpfe doch chinesische sind, wird es Zeit für ihn, auch mal selbst eine Entscheidung zu treffen.

Dienstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr
Literaturbüro NRW e.V.
Bilker Straße 5
40213 Düsseldorf
Eintritt: 5,-/3,- €

Sabine Küchler: Was ich im Wald in Argentinien sah Ausstaffiert mit intelligenter Kleidung, die selbst einen Kondor erblinden lassen möchte, und allem, was zur Survival-Ausrüstung eines modernen Conquistadors zählt, macht sich Küchler auf den Weg in den Wald nach Argentinien. Außerdem im Gepäck: eine handfeste Traumatisierung durch die Sonntagsausflüge ihrer Familie, eine Handvoll Trostformeln aus der deutschen Romantik sowie jede Menge Feld-, Wald- und Wiesen-Weisheiten vermeintlicher Freunde. Ein Roman in Form eines Sammelalbums mit Bildern zum Einkleben, der den Leser selbst zu einer Expedition in die Bildwelten des argentinischen Nebelwaldes einlädt: Sabine Küchler erzählt sprachmächtig, einsichtsreich und wunderbar selbstironisch von einer die auszog, den Wald kennenzulernen.

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