Frisch gepresst. Neue Bücher aus Düsseldorf.

Nun schon im 3. Jahr stellt das Literaturbüro NRW e.V. zusammen mit der Zentralbibliothek Düsseldorf an jedem 3. Dienstag im Monat ein neues Buch vor, dessen Autorin bzw. Autor aus Düsseldorf stammt bzw. das aus einem Düsseldorfer Verlag stammt. Die Lesungen finden um 18.00 Uhr in der Zeitungslesezone der Stadtbücherei am Bertha-von-Suttner-Platz 1 statt.

Bei freiem Eintritt bietet sich so in jedem Monat die Gelegenheit, ganz unmittelbar Bekanntschaft zu machen mit einem neuen Buch und der Verfasserin bzw. dem Verfasser. Die Reihe hat mittlerweile eine kleine Fangemeinde und wir freuen uns, dass bei jeder Lesung neue Interessenten hinzukommen.

Folgende Titel wurden im Jahre 2002 vorgestellt:

15. Januar: Ilka Scheidgen, Anna und Alena

19. Februar: Eva von der Dunk/ Thomas Kade/ Ralf Thenior/ Ellen Widmaier/ Jürgen Wiersch: Zunge auf Zunge

19. März: Sabine Kornbichler: Klaras Haus

16. April: Niklas Frost: Zwielicht

14. Mai: Frank Schablewski: Mauersegler

18. Juni: Grigori Kroschin: Maulhelden an der Macht

20. August: Gaby Wenk: Ahnen gesucht...Engel gefunden

17. September: Michael Maien: Der süße Duft des Abschieds

15. Oktober: Stephan Peters, Der Teufel von Arkham

19. November: Veronika Beci, Emile Zola

03. Dezember: "Frisch gepresst special" mit dem Autor Martin Baltscheit: Hokus Pokus, Sala Bim und die Zauberprüfung"

Nächste Termine:

Dienstag, 21.1.2003

18.00 Uhr, Zeitungslesezone der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz:
Michaela Thewes: Die Lavendelschlacht

Als Thomas nicht nur Annettes Heiratsantrag ablehnt, sondern sie ihn auch noch mit einer anderen Frau erwischt, ist für Annette klar: Thomas muss raus - aus ihrer Wohnung und aus ihrem Leben! Über Nacht wird das gemeinsame Zuhause zum Schlachtfeld, der Alltag zum Krieg. Doch so einfach ist es nicht, Thomas zu vertreiben...

Michaela Thewes, geboren 1972, lebt und arbeitet in Düsseldorf als freie Werbetexterin und Autorin sowie als Kolumnistin für die Frauenzeitschrift Lea. Die Lavendelschlacht ist ihr erster Roman.

Dienstag, 18. Februar 2003

Jonas Jahn/ Life P./ Stefan Soeffky (Hrsg): Grossalarm - Zeitschrift für Neue Literatur 2: Unerhörte Stimmen
Mit Sicherheit ein hörbarer Abend mit Musik und Texten aus der Poetry-Slam-Szene

Dienstag, 18. März 2003

Gaby Wenk (Hrsg): Herausforderung Schicksal - Prüfung bestanden (Gaby-Verlag)
(Auch) anlässlich des Internationalen Frauentages steht im März eine Anthologie mit den Berichten verschiedener Frauen auf dem Programm, deren Schicksale so unterschiedlich sind wie die Frauen selbst. Eines jedoch haben alle gemeinsam: Es ist ihnen gelungen, eine Lösung für sich zu finden. Stellvertretend für alle Autorinnen werden zu Gast sein Eva-Maria Seidenglanz, Sandra Wagner und Gaby Wenk.

Dienstag, 15. April 2003

Astrid Gehlhoff-Claes
Inseln der Erinnerung. Notizen zu einer Autobiographie (Grupello Verlag)

Die Düsseldorfer Schriftstellerin Astrid Gehlhoff-Claes nimmt die Leser mit zu neun Inseln im Meer ihrer Erinnerungen: Sie erzählt von ihrer Geburtsstadt Leverkusen und ihrer Studienzeit in Harvard, von ihrer Begegnung mit Gottfried Benn und ihrem Engagement für die Literatur in ihrer späteren Heimat Düsseldorf, wo sie u.a. mit dem Gefängnisprojekt Wort vor Ort Aufsehen erregte.

Astrid Gehlhoff-Claes, geb. 1928, studierte Germanistik und Geschichte und promovierte 1953 über die Lyrik Gottfried Benns. Sie veröffentlichte Gedichtbände, Prosa und ein Schauspiel sowie Übersetzungen aus dem Englischen und dem Italienischen.

Dienstag, 20. Mai 2003

Martin Roos:Karriereknicke (Grupello Verlag)

Martin Roos. Kolumnist des Heftes Junge Karriere, hat endlich einmal einen etwas anders gearteten Ratgeber Herausgeber: Unter dem Titel Was Sie wissen sollten, um Ihren Job loszuwerden gibt er Ratschläge zum Flirt auf dem Büroflur oder bei der Begegnung mit dem Chef im Fahrstuhl.

Martin Roos, geboren 1967, studierte Literaturwissenschaft und Linguistik in Paris, Wien, Amsterdam und Tübingen, arbeitete als Journalist für verschiedene Hörfunk-, Fernseh- und Presseanstalten und ist momentan Redakteur beim Handelsblatt Junge Karriere.

Dienstag, 17. Juni 2003

Sabine Werz: Liebe unter Kannibalen (Gustav Lübbe Verlag)
Welche Seiten der Kannibalismus haben kann, muss die Reisejournalistin Charlotte Dornfelder erkennen, als sie eine Zuckerfabrik am Rhein erbt, die im Zweiten Weltkrieg ihrem Großvater gehörte und nun auf Drängen von Kulturamt und ambitionierten Architekten zu einem Museum umgebaut werden soll. Bei der Recherche zur Familiengeschichte werden nicht nur alte Wunden wieder aufgerissen - auch die Zuckerfabrik birgt ein schreckliches Geheimnis...

Sabine Werz, geboren in Neuss, studierte Anglistik, Germanistik und Philosophie. Bevor sie sich als Buchautorin einen Namen machte, war sie Dramaturgin am Kölner Schauspielhaus und Redakteurin beim Kölner Express.

Alle Veranstaltungen finden statt in der Zeitungslesezone der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1. Beginn ist 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Moderation: Maren Jungclaus

Dienstag, 15. Juli 2003

Peter Philipp, Die Flötentöne. Ein Lehrgang in 12 Schritten
Zeitungslesezone der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1

Der Düsseldorfer Schriftsteller Peter Philipp hat seinen zweiten Lyrikband vorgelegt, in dem er seine Leser mitnimmt auf einen kurzweiligen und bunten Spaziergang durch das Alltagsleben. Konditoreien und Supermärkte, Kirmes und Karneval, die Wechselfälle des Lebens sind Philipps Themen. Dabei zeigt er, dass er in der Kunst des Reimens durch eine gute Schule gegangen ist: Virtuos wechselt er zwischen den Formen, Anklänge an Robert Gernhard, Erich Kästner oder Christian Morgenstern sind zu vernehmen.

Und was lernen wir dabei? Zum Beispiel, dass wir uns beim Schmieden unseres Glückes nicht auf den Daumen schlagen sollen oder welchen Nutzen Gebrauchsanweisungen haben. Schließlich äußert er sich in eigener Sache:

"Könnte ich bitte im Kögraben,
nach meinem Tode in aller Stille
eine Seemannsbestattung haben?"

Noch lebt und arbeitet Peter Philipp in Düsseldorf, wo er Germanistik und Philosophie studiert, Lyrik und Prosa verfasst und mit seiner beliebten A-Capella Band WASCHKRAFT auftritt.

Es moderiert Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW e.V.

Dienstag, 16. September 2003

18.00 Uhr, Zeitungslesezone der Stadtbücherei Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1 Hansjürgen Bulkowski, Nach dem Kino. Fiktionen und Realien

Die erste Ausgabe der vom Literaturbüro NRW herausgegebenen Reihe Ehrenwort ist dem Düsseldorfer Schriftsteller Hansjürgen Bulkowski zu dessen 65. Geburtstag gewidmet. Hansjürgen Bulkowski erweist sich als scharfer und scharfsinniger Beobachter des Alltags. Es sind die kleinen Dinge, denen er das Besondere und Staunenswerte ablauscht, seine lakonischen Beschreibungen sind oft entlarvend, scheinbar banale Geschichten nehmen oft eine völlig unerwartete Wendung. "In seinen Gedichten, Erzählungen, seinen Reisetagebüchern wird der Leser nicht von Geschwätz gelangweilt, sondern zum Staunen geleitet; und das ist, wie wir wissen, der Anfang aller Philosophie."

Der im Verlag XIV Virgines erschienene Band bietet einen Überblick über das Schaffen des gelernten Bibliothekars, Prosaautors und Lyriker. Hansjürgen Bulkowski verfasste außerdem Hörspiele und Funkessays und ist Übersetzer aus dem Niederländischen. Von 1966 bis 1977 gabe er die Literatur- und Kunstzeitschrift PRO heraus, war Lehrbeauftragter an der FH Düsseldorf und leitete die Düsseldorfer Literaturwerkstatt.

Es moderiert Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW e.V.

Dienstag, 21. Oktober 2003

18.00 Uhr,Zeitungslesezone der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1
Xu Pei, Lotosfüße (Gedichte)

"Das Gute ist leicht, alles Göttliche läuft auf zarten Füßen" - dieses Zitat von Friedrich Nietzsche hat die chinesische Wahlkölnerin ihrem im Düsseldorfer Grupello Verlag erschienenen Gedichtband vorangestellt.

Scheinbar alltäglich sind die Situationen, die zum Schreibanlass der Gedichte werden, leicht zugänglich ist der Duktus der Sprache. Doch die Sätze entwickeln plötzlich einen beunruhigenden Doppelsinn, Selbstverständliches bekommt einen neuen Sinn. Dabei geht es der durch die buddhistische-taoistische Lehre von Falun Gong geprägten Dichterin nicht um eine Verrätselung einfacher Sachverhalte, sondern um die Darstellung komplexer Zusammenhänge in den einfachen Dingen.

Zwei Weltbilder

Eine Baumkrone
die in meinen Augen
leuchtet
erscheint
in deiner Vorstellung
als dunkle Wurzel

Xu Pei, geboren und aufgewachsen in der VR China, lebt seit 1988 in Europa. Sie promovierte über Frauenbilder der Romantik; für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt sie verschiedene Literaturstipendien.

Es moderiert Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW e.V.

Dienstag, 18. November

18.00 Uhr, Veronika Beci, Franz Schubert. Fremd bin ich eingezogen.

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