Roland Koch

Roland Koch, geboren 1959, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er veröffentlichte u.a. zahlreiche Kurzgeschichten, den Erzählband "Helle Nächte" (1995) sowie die Romane "Die tägliche Eroberung" (1991), "Das braune Mädchen" (1998) und "Paare" (2000). 2002 gab er die Anthologie "Der wilde Osten. Neueste deutsche Literatur" heraus. 2003 erscheint der Roman "Ins leise Zimmer".

Frank Schulz, Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien

Ich las im letzten Jahr voller Bewunderung den zweiten Roman von Frank Schulz, "Morbus fonticuli", ein groß angelegtes, höchst komisches, unsere Zeit und unsere Sprache abhorchendes Buch. Schon der erste Teil der Trilogie, "Kolks blonde Bräute", hatte mich begeistert. Die bekannten Figuren tauchen in der Fortsetzung wieder auf. Frank Schulz hat zehn Jahre an dem neuen Roman gearbeitet. Und er schreibt jetzt an dem dritten Teil dieser "Hagener Trilogie". "Morbus fonticuli" ist eine drastische, obsessive Liebesgeschichte und eine wunderbare Erzählung aus dem Journalistenalltag, verschränkt, souverän gebaut, anspielungsreich und unterhaltsam. Ein Buch über die neunziger Jahre, das die richtige Mischung von Satire und Melancholie findet. Ein Buch, das bleiben wir

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