Was bleibet aber, stiften die Dichter (Hölderlin)

Welche Bücher sind es, die bleiben? Diese Frage scheint mittlerweile genauso beliebt wie unbeantwortbar zu sein. Immer neue Kanons und Leselisten werden erstellt, und die Begründungen für die Auswahl sind ebenso zahlreich wie die Listen selbst.

Aber wählen wirklich wir die Bücher aus, die bleiben? Sind es nicht vielmehr die Bücher selbst, die uns wählen, indem sie sich irgendwann unbemerkt oder wie ein Blitz in unser Leben drängen und nie wieder daraus zu vertreiben sind? Ist es der Text, in dem eines Tages schwarz auf weiß stand, was ich so oft gefühlt, aber nie dingfest gemacht habe? Ist es das Buch, das zum Begleiter einer langen Reise wurde und dessen Inhalt für immer verbunden bleibt mit dem Aussehen und dem Duft der bereisten Landschaft? Oder vielleicht der Titel, der sich auf immer eingeprägt hat, weil man dem Buchrücken im elterlichen Regal viele Jahre hindurch bei allen Mahlzeiten gegenüber saß?

Das Literaturbüro NRW hat 15 Menschen, die sich dem gedruckten Wort buchstäblich verschrieben haben - Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Nordrhein-Westfalen - gebeten, sich einmal zu ihrem Buch zu äußern.

Die Ergebnisse sind sehr persönlich, manchmal erstaunlich, immer aber literarisch - lesen Sie selbst!

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