Termin im September

Mittwoch, 18. September 2019

Der lange Weg. Von der Memel zur Moskwa

Ostpreußen im Jahr 1812. Martin Millbacher, Sohn eines Bauern an der Memel, zieht für Napoleon in den Krieg gegen Russland. Er hofft auf Abenteuer und reiche Beute. Doch bald wendet sich das Blatt. Russland lässt sich nicht erobern. Statt Ruhm und Ehre warten Hunger und Kälte. Martin gerät in die Schlachten von Smolensk und Borodino, erlebt die Feuersbrunst von Moskau, sieht das massenhafte Sterben seiner Kameraden an der Beresina und im litauischen Wilna – und denkt nur noch ans Überleben. Arno Surminski erzählt von dem Schicksal des jungen Ostpreußen in den Wirren des napoleonischen Russlandfeldzugs. Sein Roman ist lebendige Geschichte, nicht aus der Sicht von Generälen und Monarchen, sondern aus der Perspektive der einfachen Soldaten. Arno Surminski, geb. 1934 in Jäglack/Ostpreußen, wuchs als Flüchtlingskind im schleswig-holsteinischen Trittau auf. Bekannt wurde er mit Erzählungen und Romanen, die sich meist mit dem Schicksal der Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten auseinandersetzten.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

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Hier finden Sie unser Programm für das dritte Quartal 2019 im PDF-Format:


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