Termin im Juni

Mittwoch, 13. Juni 2018

Theresia Enzensberger, „Blaupause“

Weimar in den 20iger Jahren: Voller Elan beginnt Luise Schilling ihr Studium an der Bauhaus-Akademie. Ihre Lehrer haben so illustre Namen wie Walter Gropius, Wassiliy Kandinsky oder Paul Klee, die junge Frau glaubt an die gesellschaftlichen Utopien, die das Bauhaus propagiert, und auch an das Versprechen des Gründers: „Absolute Gleichberechtigung“. Als einzige Studentin in einem bisher allein dem „starken Geschlecht“ vorbehaltenen Fach – der Architektur – stößt sie schnell an ihre Grenzen, und auch sonst stellt sich bald Desillusionierung ein. Theresia Enzensberger zeichnet das Porträt einer jungen Frau, die sich in einer aufregenden Epoche mit großen Utopien gegen festgefahrene Strukturen und Ungerechtigkeiten behaupten muss.
Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit Mitarbeitern der Architektenkammer NRW und der Kunstsammlung NRW statt, wo zeitgleich die Ausstellung „Anni Albers“ gezeigt wird.
Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW

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