Termin im Juni

Dienstag, 12. Juni 2018

Gerd Koenen: Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus

In Die Farbe Rot schildert Gerd Koenen die Geschichte des Kommunismus als untrennbaren Teil der Entwicklungen menschlicher Gesellschaften. Er analysiert die Stationen der Geschichte, in der Humanismus und Terror, Kunst und Propaganda, Aufbau und Abbruch, Sieg und Niederlage nahe beieinandergelegen haben. Dabei lässt Koenen Philosophen, Revolutionäre und Politiker zu Wort kommen und zeigt, dass der Kommunismus weit davon entfernt ist, nur eine exzentrische Idee des 19. Jahrhunderts zu sein, hat er doch tiefe Wurzeln in den religiösen Erzählungen, philosophischen Lehren, gelebten Sozialformen und literarischen Utopien Europas. Gerd Koenen ist freiberuflicher Historiker. Seine Hauptforschungsgebiete sind die deutsch-russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Geschichte des Kommunismus. Bekannt wurde er mit Utopie der Säuberung (1998) und der autobiographisch geprägten Schilderung der linksradikalen Szene der 1970er Jahre in Das rote Jahrzehnt (2001).

Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

 

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