Termin im Juni

Mittwoch, 06. Juni 2018

Alfred Döblins "November 1918. Eine deutsche Revolution."

„Und nun bin ich da. Und ich will da sein, zehnmal mehr als damals, als ich in den Krieg ging und aus dem Graben sprang und der Splitter mich traf. Jetzt – fordere ich etwas. Friede. Süßer himmlischer Friede. Wir sind da. Er hat unser Gesicht.“ Die letzten sinnlosen Tage des Ersten Weltkriegs sind vorüber. Die Soldaten werden notdürftig zusammengeflickt aus den Lazaretten entlassen. Unter ihnen Friedrich Becker. Von den Schrecken des Krieges aufs Tiefste verstört ist er auf der Suche nach einem wahrhaftigeren Weg. Diese Suche beschrieb Alfred Döblin in seiner Tetralogie "November 1918. Eine deutsche Revolution". Der einflussreiche Literaturkritiker Hans Mayer sah darin das „im Konzept wie in der Erzählform wichtigste und sicher das folgerichtigste Werk des Epikers Döblin“. Trotzdem ist es noch immer – vor allem im Vergleich zu Döblins "Berlin Alexanderplatz" – verhältnismäßig unbekannt. Zu Unrecht – wie die kommentierte Lesung mit Andreas Bialas (MdL) und Prof. Dr. Winfried Halder (Leiter der Stiftung Gerhart-Hauptman-Haus) zeigt.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

 

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