Termin im Mai

Dienstag, 08. Mai 2018

Europa erlesen in Düsseldorf - Ilija Trojanow liest "Nach der Flucht"

»Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.« Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, floh mit seiner Familie 1971 nach Deutschland, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Im Mai ist Trojanow zu Gast bei „Europa erlesen“ und erzählt von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet. Davon, wie wenig die Vergangenheit des Geflüchteten am Ort seines neuen Daseins zählt. Was das Existieren zwischen zwei Sprachen mit ihm macht. Welche Lügengeschichten man als Geflüchteter den Daheimgebliebenen auftischt. Und dass man vor der Flucht wenigstens wusste, warum man unglücklich war. So autobiografisch das Beschriebene auch ist, der Autor ist hier zugleich eine exemplarische Figur, Ilija Trojanow liefert das Porträt eines Menschenschicksals, das unser 21. Jahrhundert bestimmt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW veranstalten wir die erfolgreiche Reihe „Europa erlesen“, in der renommierte Autor_Innen zentrale europäische Fragen diskutieren.

Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

Grußwort: Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundesund Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW

 

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