Reisebilder

Auch in diesem Sommer nehmen wir Sie mit auf literarische Ausflüge in die weite Welt!
Die beliebte Reihe Reisebilder - Literatur im Hofgarten wird in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut, dem Düsseldorfer Schasupielhaus, dem Theatermuseum und dem zakk realisiert.

Die Veranstaltungen finden an drei Sonntagen im Juni statt vor dem Theatermuseum (bei Regen im Museum) im Hofgarten, Jägerhofstraße 1, statt. Beginn ist 15.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Sonntag, 09. Juni
Nils Straatmann, Auf Jesu Spuren. Eine Wanderung durch Israel und Palästina
Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte: Nils Straatmann reist mit einem alten Schulfreund den Lebensweg des historischen Jesus nach - vom vermeintlichen Geburtsort Bethlehem, den heute eine riesige Mauer dominiert, durch den Golan bis zum Hermon, auf dem im Winter der Skitourismus boomt. Mit unstillbarer Neugier erkundet der junge Theologe, was von den Ideen des einstigen Erlösers im Heiligen Land geblieben ist. Trifft in einem Beduinen-Camp auf Harry Potter, fährt mit einem der letzten Fischer auf den See Genezareth und wird bei einem palästinensischen Barbier als Spion verdächtigt. Dabei nähert er sich fundiert und ebenso skeptisch wie selbstironisch den drei Weltreligionen an. Räumt mit Vorurteilen und weitverbreitetem Halbwissen auf. Und erfährt bei seinen Begegnungen, dass die Fähigkeit zur Nächstenliebe eine der größten menschlichen Stärken ist.
Nils Straatmann, 1989 bei Hamburg geboren, studiert in Leipzig und schreibt Artikel u.a. für die taz, Freemen's World und Süddeutsche Zeitung.

Sonntag, 16. Juni
Christoph Peters, Selfie mit Sheikh
Was fasziniert uns an der Lebenswelt, Mentalität und Kultur des modernen islamischen Orients - und was erschreckt uns an ihr? Wie sehr verstehen wir sie - und wie sehr bleibt sie uns fremd? Inwieweit gelingt es uns, uns auf sie einzulassen und in sie einzutauchen? Und inwieweit bleiben wir gefangen in unseren westlichen Projektionen und Vorurteilen? Immer wieder hat Christoph Peters in seinen Büchern die Berührungspunkte und Reibungsflächen der westlichen Welt mit anderen gesellschaftlichen und spirituellen Traditionen ausgelotet. Vor allem die Schnittstellen von Orient und Okzident, von Überlieferung und Moderne beschäftigen ihn zutiefst, die Faszinationskraft wie die Verstörung, die von der Begegnung mit zunächst fremden Lebens- und Denkweisen ausgehen.
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar am Niederrhein geboren und studierte nach dem Besuch des Bischöflichen Internatsgymnasiums "Collegium Augustinianum Gaesdonck" Malerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe, 1993 als Meisterschüler. Von 1995 bis 1999 war Christoph Peters am Flughafen Frankfurt/Main als Fluggastkontrolleur beschäftigt. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin.

Sonntag, 23. Juni
N.N.

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