Wortwelt

Die Reihe "Wortwelt" möchte literarisch einen persönlichen Einblick in Länder eröffnen, aus denen oft einseitig oder wenig berichtet wird. Im Fokus steht das moderierte Gespräch zwischen den Autoren, einem sehr guten Kenner des Landes und dem Publikum.
Die Reihe findet mit zwei bis drei Terminen in Kooperation mit der Zentralbibliothek und wechselnden anderen Partnern statt.

ISRAEL ist Thema der Veranstaltung am Mittwoch, 25. Januar, 20.00 Uhr
in der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1
mit Dmitrij Kapitelman, Michael Rubinstein und dem Buch Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters.
Der Eintritt ist frei.


Dmitrij Kapitelman stammt aus der Ukraine, hat eine moldawische Mutter, väterlicherseits jüdische Wurzeln und wuchs in einem Leipziger Plattenbau auf. Heute lebt er als Journalist und Musiker in Berlin. Sein erster Roman beschreibt eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung und stellt die Frage nach einer – wie auch immer gearteten – jüdischen Identität.
Sein Vater Leonid Kapitelman eröffnete als sogenannter „Kontingentflüchtling“ in Leipzig ein Fachgeschäft für russische Spezialitäten. Aber das Leben in Deutschland gestaltete sich schwieriger als gedacht – was vielleicht das Beharren auf dem eigenen „Jüdischsein“ begründet. Warum hält man am Judentum fest, ohne sich als religiös zu bezeichnen? Zur Beantwortung dieses Paradoxons liegt für Dmitrij nichts näher, als zusammen mit dem Vater eine Reise ins gelobte Land anzutreten…
Moderation: Michael Rubinstein, Geschäftsführer beim Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein.

In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Düsseldorf

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